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Schnäppchen, Stände, Kunst & Klaaf: Traditionell am zweiten Septembersonntag herrscht buntes Leben in Hoffnungsthal (Foto: M. Roßmann/Stadt Rösrath)
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Liebe Mitglieder, liebe Interessierte unserer Bürgerenergie-Genossenschaft,
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wir laden Sie am übernächsten Sonntag herzlich an unserem Stand bei Kunst & Klaaf in Rösrath-Hoffnungsthal ein (Sonntag, 13.9., 11-18 Uhr, gegenüber vom Rathaus). Sie interessieren sich für Photovoltaik auf dem Dach Ihres Eigenheims oder Mehrparteienhauses, für die Arbeit der Bürgerenergiegenossenschaft Rösrath (BEReG), möchten selbst mitmachen oder sich ganz allgemein zu Fragen der Energiewende vor Ort informieren – hier bietet sich eine ideale Gelegenheit, mal ganz zwanglos ins Gespräch zu kommen!
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Dazu verlosen wir wieder ein Balkonkraftwerk, bestehend aus zwei Modulen und einem Mikrowechselrichter. Mit dabei sind auch wieder die ehrenamtlichen Berater der Solar-Initiative Rösrath (SIR). Wer herstellerunabhängig und praxisnah Tipps aus erster Hand zur Erzeugung von Sonnenstrom haben möchte, ist an unserem gemeinsamen Stand genau richtig.
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Alle Interessierten auf dem Laufenden zu halten, ist uns wichtig. Schließlich haben in den vergangenen Wochen die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und das sogenannte Netzpaket für Verunsicherung gesorgt. Kritiker werfen der Bundesregierung die Schwächung des Ausbaus der Erneuerbaren vor. Fakt ist: Für typische kleine Dachanlagen, die ab 2027 ans Netz gehen, entfällt nach einer dreijährigen Übergangsregelung die garantierte Einspeisevergütung.
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Will mehr Sonnenstrom nach Rösrath holen: die BEReG mit ihrem Stand beim Straßenfest (Foto 2025)
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Überdies werden Betreiber von Solar- und Windparks finanziell geringer entschädigt, wenn ihre Stromerzeugung wegen überlasteter Netze gedrosselt wird. Wegen des unzureichenden Netzausbaus ist so die Wettbewerbsfähigkeit gerade kleinere regionaler Bürgerprojekte bedroht.
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Wie auf der Mitgliederversammlung im Juni verdeutlicht, zeigen die BEReG-Projekte jedoch deutlich den Vorteil von kleineren, dezentralen Anlagen, die auf Eigenverbrauch angelegt sind. „Ziel ist eine Amortisierung der Anlagen alleine durch den Eigenverbrauch. Und hier stehen wir sehr gut da, was uns in unserem Handeln bestärkt, die Energiewende hier vor Ort weiter voranzutreiben“, sagt BEReG-Vorstand Johann Stumpf. Wichtig bleibt, bei der Energiewende aufs Tempo zu drücken: durch verbesserte Speicherkapazitäten und intelligente Verbrauchssteuerung sowie durch neue Absatzmodelle wie Energy-Sharing und Mieterstrom.
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Die aktuellen Nachrichten rücken ein weiteres Argument in den Fokus: Innerhalb weniger Tage gab es Sabotageakte gegen Umspannwerke in Köln-Bergheim, Brandenburg, Dormagen und möglicherweise Weisweiler. Beispiele, die zeigen, wie wichtig dezentrale Stromerzeugung ist – ein seit Jahrzehnten bekanntes Thema, das immer wieder vergessen wird. „Die Angreifbarkeit einer zentralen Energieversorgung ist und bleibt extrem hoch“, unterstreicht Stumpf. „Dezentralität wirkt dem entgegen und schützt die Gesellschaft enorm.“
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Was bedeutet das für Menschen in Rösrath, die in Photovoltaik investieren wollen? Zwar sind Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher in den vergangenen Jahren deutlich günstiger geworden. Ob sich dieser Trend langfristig fortsetzt, ist unsicher. In diesem Jahr haben die Rohstoffpreise deutlich angezogen, internationale Krisen belasten die Weltwirtschaft.
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Für viele Betreiber ist daher die Einspeisevergütung weniger wichtig als die Möglichkeit, viel selbst erzeugten Strom im eigenen Haus verbrauchen und speichern zu können. Das ist der beste Schutz vor steigenden Energiepreisen. Hinzu kommen die bösen Erfahrungen der vergangenen Monate: Wo Wälder brennen, Flüsse zum Rinnsal werden und Potentaten über unsere Energieversorgung bestimmen, sind Anstrengungen in Richtung Klimaschutz und energetischer Autonomie schlichtweg eine Sache der Vernunft.
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Bleibt und bleiben Sie zuversichtlich, mit herzlichen Grüßen!
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Jörg Bärschneider Redaktion
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